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Kräuter in einem Hochbeet anbauen

Hochbeete sind ideal, um den Raum in kleinen Gärten optimal zu nutzen oder eher ungeeignete Standorte zu bepflanzen. Ihre höhere Bodenwärme ermöglicht eine frühere und reichhaltigere Ernte, bei Kräutern im Hochbeet werden Aroma und Geschmack intensiviert. Die beste Zeit für die Neuanlage eines Hochbeetes ist der Herbst, weil in dieser Zeit reichlich Gartenabfälle zur Verfügung stehen und der Boden sich setzen kann.

Ein Kräuterhochbeet benötigt eine warme, vollsonnige Lage, damit auch empfindliche, mediterrane Kräuter und Gewürzpflanzen gedeihen und bei Regen schnell abtrocknen.

Das Hochbeet aufbauen

Aufgebaut wird es wie andere Hochbeete auch:
Der Boden wird gelockert und mindestens 30 cm tief ausgehoben.
Ein in der Grube ausgelegter Maschendraht schützt vor Wühlmäusen, eine Folienauskleidung dient als Verrottungsschutz, wenn die Umrandung aus Holz ist.
Schichtweise wird die Pflanzgrube mit groben Pflanzenteilen (Gehölzschnitt), Grassoden und weichem, feuchten Gartenabfall (Laub, Pflanzenschnitt, Häckselgut von Sträuchern) gefüllt.
Abschließend wird eine Mischung aus reifem Kompost, schwach gedüngter Blumenerde und Bodenaushub aufgebracht.
Zwischen die Schichten gestreuter Algenkalk und Tonmineralen liefern wertvolle Nährstoffe, beschleunigen den Verrottungsprozess und erhöhen die Bodenwärme.

Kräuter im Hochbeet

Die meisten Kräuter benötigen einen durchlässigen Boden und haben einen unterschiedlichen Wasserbedarf, dass sollte man bei der Pflanzung berücksichtigen. Der Nährstoffbedarf ist vergleichsweise gering, viele Kräuter sind aromatischer, wenn auf zusätzlichen Dünger verzichtet wird.

Bei der Bepflanzung des Hochbeetes sollten wüchsige Kräuter, die hoch und breit werden, in den Hintergrund gesetzt werden. Dazu zählen Liebstöckel, Beifuss, Estragon, Pfefferminze, Rosmarin, Salbei, Dill und Borretsch. Mittig platziert man halbhohe Kräuter wie Kerbel, Kapuzinerkresse und Anis und im Vordergrund kleinwüchsige Pflanzen wie Petersilie, Schnittlauch, Majoran und Kresse.

Wer sein Kräuterhochbeet nur für Küchenzwecke nutzen möchte, sollte überlegen, welche Kräuter er wirklich braucht, kennt und mag, denn manche Pflanzen sind sehr wuchsfreudig und verbreiten sich schnell – ärgerlich, wenn man eigentlich keine Verwendung dafür hat.

Soll neben der Würz- auch die Heilkraft von Kräutern genutzt werden, ist die Auswahl entsprechender Pflanzen groß, verlangt allerdings etwas Sachkenntnis über richtige Anwendung, Ernte und Lagerung. Dafür haben Heilpflanzen aus dem Hochbeet einige Vorteile: Man kann sie biologisch anbauen und genau zur richtigen Zeit ernten.

Eine weitere Möglichkeit zur Gestaltung eines Kräuterhochbeetes ist die gemischte Bepflanzung.
Hierbei werden traditionelle Küchenkräuter wie z.B. Petersilie und Schnittlauch, bekannte Heilkräuter wie Pfefferminze und Kamille und dekorative Bienenweidekräuter wie Königskerze und Ananassalbei miteinander kombiniert.

Ein solches Kräuterhochbeet vereint nicht nur unterschiedliche Nutzungsmöglichkeiten:
Es bietet mit seiner Farbenpracht und den intensiven Düften eine Nahrungsquelle für Schmetterlinge, Bienen und andere Insekten und ist eine Bereicherung für jeden Garten.

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Heilkräuter selbst anbauen

Natürlich kann man Heilkräuter getrocknet oder im Topf kaufen, viel mehr Spaß macht es aber, sie selbst im Garten, auf dem Balkon oder einfach nur auf dem Fensterbrett anzubauen. Da die Pflanzenheilkunde mittlerweile immer beliebter wird, ist dies eine kostengünstige Methode, sich selber mit Heilkräutern zu versorgen. Die Heilpflanzen beinhalten Wirkstoffe, die hemmend oder aber heilend bei Krankheiten wirken können, daher stammt der Name Heilkräuter. Die Kräuter können aber nicht nur medizinisch angewendet werden, sondern auch als Tees, in der Kosmetik oder als Badezusatz zum Einsatz kommen. So besteht beispielsweise Blasen- oder Nierentee auch aus ganz bestimmten Heilkräutern.

Anlegen eines Heilkräuter-Gartens

Am schönsten ist es natürlich, wenn man sich die Heilpflanzen selbst im Garten anbauen kann. Da die Kräuter bestimmte Bedürfnisse haben, darf man sie nur auf den für sie geeigneten Boden anbauen. Die entsprechenden Bedürfnisse der Heilkräuter lassen sich im Internet herausfinden oder man schaut in der freien Natur, wo die jeweilige Pflanze wächst.

Anhaltspunkte sind die Beschaffenheit des Bodens (Walderde, Wegrand, sandig, etc.), die Lichtverhältnisse (sonnig oder schattig) und wie trocken oder feucht der Boden ist. Hat man dies herausgefunden, gilt es im Garten einen möglichst ähnlichen Standpunkt für die Pflanzen zu finden. So hat man gute Chancen, dass der Kräutergarten ein voller Erfolg wird. Bevor man sich an die Arbeit macht, sollte man sich gut überlegen, wie das Ergebnis aussehen soll. Man könnte den Garten in Form mehrerer Kräuterbeete anlegen oder als besonders naturnahe Variante gestalten.

Bevor man sich an die Arbeit macht, muss man sich überlegen, wie der Kräutergarten aussehen soll. Die Gestaltung mit kastenförmigen Beeten geht auf die alten Klöstergärten zurück, denn so haben die Mönche schon seit jeher ihren Kräutergarten angelegt. Der Vorteil ist, dass man das Beet dann leichter pflegen kann und man sich schneller einen Überblick verschaffen kann. Mit Buchsbaum, Holzbrettern oder kleinen Mauern lässt sich das Beet dann leicht abtrennen.

In der naturnahen Variante sät man die Heilpflanzen einfach aus und lässt sie wachsen, wie es ihnen beliebt. Das Beet wird hier nicht begrenzt und die Wege bleiben krumm. Trotzdem empfiehlt es sich vorher zu überlegen, welche Pflanzen besonders groß werden, diese sollte man eher am Rand des Gartens aussäen oder an besonderen Einzelstellen. Nützlich ist es immer, sich Inspiration in der Natur oder bei anderen Gärtnern zu holen, so kommt die eigene Fantasie bei der Planung des Kräutergartens in Schwung.

Ausrichten nach dem Bedarf

Bevor man die Heilpflanzen anbaut, sollte man sich auch gut überlegen, für welchen Bedarf man den Garten anlegt. Soll er für die Hausapotheke sein, Kräutertees, exotische Kräuter oder Küchenkräuter? Leider sind der Fantasie hier Grenzen gesetzt, exotischePflanzen werden in unseren Breitengraden beispielsweise nicht gedeihen.

RIngelblumen sind Heilkräuter

Ringelblume - Foto: blumenbiene (flickr.com)

Besonders leicht anbauen lässt sich die Ringelblume. Sie wird einfach zwischen März und April ausgesät und bald kann man die ersten Pflanzen pflücken. Sie eignet sich für die Zubereitung von Salben, Tees und sieht zudem auch hübsch auf dem Tisch aus. Ein besonderes dankbares Kraut ist auch der Lavendel, denn er braucht nicht sehr viel Pflege. Mit ihm kann man unter anderem Fleischgerichten einen ganz besonderen Geschmack verleihen. Bei der Anpflanzung von Minze sollte man etwas vorsichtig sein, sie sollte nur abseits von anderen Pflanzen angebaut werden, da sie nicht mit allen Kräutern harmoniert und sie zudem schnell ausbreitet. Ein kalter Pfefferminz-Tee kühlt den Körper vor allem im Sommer besonders angenehm.

Welche Heilkräuter besonders für Babys geeignet sind,wird auf baby.at gezeigt.

Mehr über die Ringelblume könnt Ihr bei Garten2Null nachlesen.

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Kräuter für Garten und Terrasse

Kräuter werden oft übersehen, wenn es darum geht, der Garten mit Pflanzen zu schmücken. Dabei bringen diese nicht nur viel Freude, sondern auch gute Düfte rund ums Haus.

Wenn wir Pflanzen für unseren Garten auswählen, um einen attraktiven Blickfang zu setzten, dann wählen wir diese in der Regel aus, weil uns ihr auffälliges Laub oder die mutige Farbenpracht der Blüten anzieht. Jedoch sind die auffälligsten Pflanzen oft enttäuschend zurückhaltend was deren Duft angeht, das bedeutet, dass Sie am Ende in einem Garten sitzen, der in allen Farben erstrahlt und wunderschön aussieht, aber nicht all Ihre Sinne betören kann, denn würzige Aromen und herrliche Düfte bleiben auf der Strecke.

Kräuter wachsen auch in Blumenkübeln

Sie können aber schnell Abhilfe schaffen, wenn Sie duftende Pflanzen für grüne Begrenzungen und Blumenkübel kaufen, mit wenigen Handgriffen bekommen Sie so einem herrlich sinnlichen Garten. Und nicht nur Ihnen werden diese duftenden Inseln Freude machen, auch Bienen und Schmetterlinge werden die duftenden Pflanzen lieben.
Wenn der Platz in Ihrem Garten begrenzt ist, oder wenn Sie einfach einen duftenden Blumentrog für Ihren Balkon gestalten möchten, eignen sich hierfür besonders Kräuter, wie zum Beispiel Zitronenmelisse, goldener Oregano oder dreifärbiger Salbei. Diese Kräuter sind kleinwüchsig und passen somit fast in jeden Garten oder auf jede Terrasse, doch in aromatischen Salaten kommen Sie ganz groß raus und entfalten ihre herrlichen Aromen.

Schützen Sie Ihren Kräutergarten vor dem Wind

Alle duftenden Pflanzen brauchen Schutz vor dem Wind, nur so können Sie den Duft Ihrer Kräuterecke voll genießen. Also wählen Sie lieber ein geschütztes Plätzchen in Ihrem Garten aus, um das duftende Beet anzulegen. Vergessen Sie auch nicht auf, Korridore und Sitzgelegenheiten nahe der duftenden Oase. Ideale Standorte finden sich oft neben Hauswänden, geschlossenen Zäunen oder in Mauernischen auf der Terrasse. Alternativ könnten Sie auch natürliche Wände pflanzen in deren Schutz Ihre Kräuter ihr volles Aroma entfalten können. Für solch natürliche Wände können Sie Bäume, Hecken und immergrüne Sträucher nützen.

Es gibt auch pflegeleichte Kräuter

Pflegeleichte Pflanzen, die nicht viel Ihrer Zeit in Anspruch nehmen werden, aber dennoch herrlich duften und im Sommer mit ihrer Farbenpracht bestechen sind zum Beispiel duftende Nelken, pfeffrige Lupinien (Foto) und Zitrone-Verbenen. Pflanzen wie das Mauerblümchen oder die nach Kirschkuchen duftende Helitrope sind die ideale Wahl für Ihre Gartenbegrenzungen. Wenn Sie es aber lieber auffällig mögen, sollten Sie auf die weiße Lilie zurückgreifen, denn sie verbreitet wahrlich einen betörenden Duft. Die Madonna Lily (Lilia Candidum) zeichnet sich vor allem durch ihre atemberaubenden weißen Trompetenblüten an hohen Stängeln aus, während die Lilie Lilum Longiflorum mit ihrem unwiderstehlichen Jasmine Duft besticht.

Das Kräuterbeet entlang des Gartenweges

Entlang kleiner Gartenwege oder schmaler Pfade sollten Sie aromatische Kräuter wie Lavendel, Katzenminze, Salbei und Zitronenbalsam pflanzen, denn sie alle verbreiten ihren Duft wenn man an ihnen vorbeistreicht. So auch Rosmarin, er ist übrigens eine Pflanze, die niedrig wächst und sich in Form gestutzt hervorragend als Umrandung des Garteneingangs eignet. Ähnlich verhält sich die grau-grüne Eberraute (Artemesia Arbrotanum) die ihr herrliches, fein süßes Aroma bei der geringsten Berührung verströmt. Duftende Teppiche aus Thymian und Kamille sind unwiderstehlich Orte an denen Sie eine Sitzgruppe aufstellen könnten, um sich auszuruhen und die Seele baumeln zu lassen.

Lavendel Kräutergarten

Lavendel im Kräutergarten - Foto: blumenbiene (flickr.com)

Kräuter auf der Terrasse

Hüllen Sie auch Ihre Terrasse in einen berauschenden Duft indem Sie Rankgitter rund um Ihre Terrasse oder den Balkon befestigen und mit einer Mischung aus duftenden Kletterpflanzen begrünen, die ihren Duft nicht nur tagsüber sondern auch nachts verbreiten. So werden all Ihre Sinne sowohl beim Frühstück als auch beim romantischen Candlelight Dinner auf Ihrer Terrasse verwöhnt. Gut geeignet wären zum Beispiel die Mond Blume (Ipomoea Alba): Ihre zu Trompeten geformten Blüten öffnen sich in der Nacht und erfüllen die kühle Luft mit ihrem Duft. Klassiker für Rankgitter sind zum Beispiel die süßlich riechenden Glyzienien und Jasmin. Besonders berauschend an lauen Sommernächten ist das Aroma des Stern Jasmin (Trachelopsermum Pandorea). In diesem Sinne atmen Sie tief durch und genießen Sie die vielen einzigartigen Gerüche in Ihrem duftenden Kräutergarten.

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Ein Kräuterbeet anlegen

Viel früher, als es noch keine scharfen Gewürze wie Pfeffer und Piment oder Nelkenknospen und Curry in unseren Breiten gab, waren Kräuter neben Salz die einzige Möglichkeit, Speisen einen pikanten Geschmack zu geben. Eine Zeit lang waren sie dann in die Klostergärten und adeligen Gärten als Heil- und Würzpflanzen verschwunden und nur manche Köche erinnerten sich noch an Pflanzen wie Estragon, Thymian und Rosmarin, um nur einige zu nennen

Kochen mit Kräutern

Heute ist das Kochen mit Kräutern wieder sehr beliebt und das tut sowohl der Gesundheit als auch den Speisen gut. Wer einen Garten hat, möchte diese Aroma- und Heilstoffe natürlich möglilchst frisch aus dem Kräuterbeet ernten.

Kraeuterbeet

Kräuterbeet - Foto: blumenbiene (flickr.com)

Die meisten Kräuter kommen aus den Mittelmeerländern zu uns und sind wärmeverwöhnt und sonnenhungrig. Der Platz im Garten muss also vollsonnig sein, dazu sollte er aus praktischen Erwägungen schnell von der Küche aus erreicht werden können.

Die Kräuterspirale

Ist also der Platz im Garten gefunden, so spielt auch die Bodenbeschaffenheit eine nicht zu vernachlässigende Rolle. Die meisten Kräuter brauchen Kalkböden und wollen eher trocken stehen.Einige wachsen auch gut auf Trockenmauern aus Natursteinen.
Diese Idee lässt sich in einer “Kräuterspirale” verwirklichen.

Dazu schichtet man schneckenförmig eine Steinspirale auf, die vom Boden bis zur Mitte ansteigt. Der höchste Punkt der Steinmauer sollte nicht höher als cirka 80cm sein und die Spirale sollte einen Durchmesser von etwa zwei Metern haben. Die Zwischenräume werden mit Schutt, Kalkbruch und einem Gemisch aus Sand, Kompost und gebräuchlicher Gartenerde aufgefüllt. Hier finden dann viele Kräuter Platz und sind von der Küche aus leicht erreichbar. Sie sollten so gepflanzt werden, dass Trockenheit liebende oben und Pflanzen, je feuchter sie es mögen und vertragen, weiter unten gesetzt werden. Durch den steinigen Aufbau der Spirale wird das Wasser von oben schnell abgeleitet und “wässert” weiter unten die durstigeren Kräuter. Das ist besonders in regenreicheren Sommern von Vorteil, in denen es im normalen Gartenbeet vielen Pflanzen schon zu nass ist. Ein weiteres Plus ist die Steinmauer, die Wärme speichert und in kühleren Nächten diese Wärme an die Pflanzen wieder abgibt.

Das Kräuterbeet

Hat man allerdings keine Möglichkeit, eine solche Kräuterspirale zu errichten, so lassen sich die verschiedensten Kräuter auch ebenerdig auf einem Kräuterbeet aus Kalk-,Sand- und Humusgemisch erfolgreich pflanzen.
Die Breite eines solchen Beetes sollte 1,20m nicht überschreiten und es sollte möglichst von beiden Seiten zugänglich sein. Ein Ersatz für die steinerne Spirale könnten auch einzelne, vielleicht poröse Steine sein, die man im Kräuterbeet verteilt, sie können zwischen den Kräutern ein bisschen Wärme speichern. Jedes Kraut sollte dann in einer Gruppe stehen und die Bodenansprüche könnten sich wiederum individuell nach den Pflanzen richten.
Die Anordnung wird auch hier so sein, dass oft benutzte Kräuter im Vordergrund und hoch wachsende, seltener verwendete, im Hintergrund gepflanzt werden. So nehmen sie den Kleineren nicht das Licht weg. Wärmeliebende Kräuter wie z.B. Rosmarin, können auch im Kübel gut gedeihen und sehr dekorativ sein.
Sehr gute Infos zur idealen Bodenbeschaffenheit für ein Kräuterbeet findet Ihr auf http://www.kraeuterallerlei.de/die-vorbereitung-des-kraeuterbeets-so-wird-der-boden-fruchtbar/

Tipps für das Bauen einer Kräuterspirale gibt es bei reisen-leben.de