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Heilkräuter selbst anbauen

Natürlich kann man Heilkräuter getrocknet oder im Topf kaufen, viel mehr Spaß macht es aber, sie selbst im Garten, auf dem Balkon oder einfach nur auf dem Fensterbrett anzubauen. Da die Pflanzenheilkunde mittlerweile immer beliebter wird, ist dies eine kostengünstige Methode, sich selber mit Heilkräutern zu versorgen. Die Heilpflanzen beinhalten Wirkstoffe, die hemmend oder aber heilend bei Krankheiten wirken können, daher stammt der Name Heilkräuter. Die Kräuter können aber nicht nur medizinisch angewendet werden, sondern auch als Tees, in der Kosmetik oder als Badezusatz zum Einsatz kommen. So besteht beispielsweise Blasen- oder Nierentee auch aus ganz bestimmten Heilkräutern.

Anlegen eines Heilkräuter-Gartens

Am schönsten ist es natürlich, wenn man sich die Heilpflanzen selbst im Garten anbauen kann. Da die Kräuter bestimmte Bedürfnisse haben, darf man sie nur auf den für sie geeigneten Boden anbauen. Die entsprechenden Bedürfnisse der Heilkräuter lassen sich im Internet herausfinden oder man schaut in der freien Natur, wo die jeweilige Pflanze wächst.

Anhaltspunkte sind die Beschaffenheit des Bodens (Walderde, Wegrand, sandig, etc.), die Lichtverhältnisse (sonnig oder schattig) und wie trocken oder feucht der Boden ist. Hat man dies herausgefunden, gilt es im Garten einen möglichst ähnlichen Standpunkt für die Pflanzen zu finden. So hat man gute Chancen, dass der Kräutergarten ein voller Erfolg wird. Bevor man sich an die Arbeit macht, sollte man sich gut überlegen, wie das Ergebnis aussehen soll. Man könnte den Garten in Form mehrerer Kräuterbeete anlegen oder als besonders naturnahe Variante gestalten.

Bevor man sich an die Arbeit macht, muss man sich überlegen, wie der Kräutergarten aussehen soll. Die Gestaltung mit kastenförmigen Beeten geht auf die alten Klöstergärten zurück, denn so haben die Mönche schon seit jeher ihren Kräutergarten angelegt. Der Vorteil ist, dass man das Beet dann leichter pflegen kann und man sich schneller einen Überblick verschaffen kann. Mit Buchsbaum, Holzbrettern oder kleinen Mauern lässt sich das Beet dann leicht abtrennen.

In der naturnahen Variante sät man die Heilpflanzen einfach aus und lässt sie wachsen, wie es ihnen beliebt. Das Beet wird hier nicht begrenzt und die Wege bleiben krumm. Trotzdem empfiehlt es sich vorher zu überlegen, welche Pflanzen besonders groß werden, diese sollte man eher am Rand des Gartens aussäen oder an besonderen Einzelstellen. Nützlich ist es immer, sich Inspiration in der Natur oder bei anderen Gärtnern zu holen, so kommt die eigene Fantasie bei der Planung des Kräutergartens in Schwung.

Ausrichten nach dem Bedarf

Bevor man die Heilpflanzen anbaut, sollte man sich auch gut überlegen, für welchen Bedarf man den Garten anlegt. Soll er für die Hausapotheke sein, Kräutertees, exotische Kräuter oder Küchenkräuter? Leider sind der Fantasie hier Grenzen gesetzt, exotischePflanzen werden in unseren Breitengraden beispielsweise nicht gedeihen.

RIngelblumen sind Heilkräuter

Ringelblume - Foto: blumenbiene (flickr.com)

Besonders leicht anbauen lässt sich die Ringelblume. Sie wird einfach zwischen März und April ausgesät und bald kann man die ersten Pflanzen pflücken. Sie eignet sich für die Zubereitung von Salben, Tees und sieht zudem auch hübsch auf dem Tisch aus. Ein besonderes dankbares Kraut ist auch der Lavendel, denn er braucht nicht sehr viel Pflege. Mit ihm kann man unter anderem Fleischgerichten einen ganz besonderen Geschmack verleihen. Bei der Anpflanzung von Minze sollte man etwas vorsichtig sein, sie sollte nur abseits von anderen Pflanzen angebaut werden, da sie nicht mit allen Kräutern harmoniert und sie zudem schnell ausbreitet. Ein kalter Pfefferminz-Tee kühlt den Körper vor allem im Sommer besonders angenehm.

Welche Heilkräuter besonders für Babys geeignet sind,wird auf baby.at gezeigt.

Mehr über die Ringelblume könnt Ihr bei Garten2Null nachlesen.

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