Basilikum

Das Basilikum wird auch Königskraut genannt. Seine Herkunft lässt sich heute nicht mehr feststellen, es wird nur noch kultiviert und kommt nicht mehr wild wachsend vor. Es ist aber bekannt, dass bereits die Inder es vor über 4.000 Jahren als Heilpflanze nutzten und ihm göttliche Kraft zusprachen. Die Griechen nannten das Kraut die „königliche Heilpflanze“, was ihm seinen heutigen Beinamen einbrachte. Diese Gewürz- und Zierpflanze wird in italienischen und südeuropäischen Gerichten gerne und häufig verwendet. Basilikum wächst heute hauptsächlich in den Subtropen, buschig und bis zu kniehoch meistens einjährig, sät sich aber auch selbst und kommt gerne wieder. Einige wenige Basilikumsorten sind dauerhafte Pflanzen. Die Blätter des Basilikums, die als Gewürz sowohl frisch als auch getrocknet und geschnetzelt verwendet werden, sind oval und glatt. Die ebenfalls glatten Stiele lassen sich zum Pressen des reichhaltigen Öls verwenden.

Basilikum – Pesto und Tomaten

Als Gewürz wird Basilikum beinahe jeder Kräutermischung beigefügt. Es hat einen frischen, starken Geschmack, dessen Aroma seine Intensität bei Trocknung ein wenig verliert. Basilikum ist in beinahe jedem Tomatengericht vorhanden, wird gerne in Ölen und Likören angewendet und grünes Pesto basiert sogar auf dem beliebten Kraut. Selbst die Kosmetikindustrie hat das Aroma der Pflanze für sich entdeckt und verwendet es als Duftzusatz.

Reduziert das Völlegefühl

Die medizinische Wirkung von Basilikum bezieht sich hauptsächlich auf Magen- und Verdauungsbeschwerden. Es kann daher optimal besonders reichhaltigen Speisen beigemischt werden um das Völlegefühl zu reduzieren und die Verdauung von Fetten anzuregen. Basilikum wirkt zudem nachweislich entzündungshemmend und soll sogar das Risiko von Magengeschwüren mindern. Selten wird aus den Blättern der Pflanze jedoch Tee gewonnen geschweige denn anderes. Die Verwendung als Gewürz hat sich vor allen anderen durchgesetzt.

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