Majoran

Majoran stammt ursprünglich aus Kleinasien und wird nach seiner Verwendung auch „Wurstkraut“ genannt. Majoran ist ein wichtige Gewürzpflanze und eng verwandt mit dem Oregano.

Er wächst mehrjährig am liebsten in sonniger Lage als relativ hoher Strauch und ist teilweise behaart. Die Blätter stehen sich gegenüber an hochragenden Stängeln und sind glatt, flach und oval mit Spitze. Einige Sorten werden in Deutschland und Österreich als einjährige Variante gezüchtet. Sie sind besonders aromatisch.

Majoran als Gewürz Kartoffeln und Hülsenfrüchten

Majoran ist sehr würzig. Die Blätter können frisch oder getrocknet als Gewürz von Kartoffelspeisen, Suppen, Würsten und Hülsenfrüchten verwendet. Zum Trocknen werden die ganzen Stängel geerntet, weshalb der getrocknete Majoran Blätter, Stängel, Knospen und Blüten enthält. Neben der Petersilie ist Majoran das Gewürz, das in Deutschland am stärksten kultiviert wird. In getrockneter Form entfaltet es seinen Geschmack nicht besonders gut, dieser wird allerdings bei Erhitzung wieder entfacht. Sein Aroma ähnelt dem des Thymians, ist allerdings bedeutend milder.

Das Glückskraut

Im antiken Griechenland war der Majoran ein durch die Liebesgöttin ernanntes Glückskraut, welches frisch Vermählten um den Hals gehängt wurde.

Majoran als Heilpflanze für Mütter und Babys

Majoran enthält relativ große Mengen an ätherischen Ölen. Diese sollen unter Anderem als Tee oder Teeersatz bei Stillenden die Milchbildung anregen. Überhaupt wird Majoran als medizinisches Hausmittle in der Umgebung Neugeborener oft eingesetzt. Zum Beispiel solle eine Salbe mit Majoranwirkstoffen bei Babies Blähungen und Magenbeschwerden lindern. Bei Erwachsenen wirkt Majoran direkt aufgetragen als Salbe oder Tinktur gegen Gelenkschmerzen, Nervenschmerzen und auch an Verrenkungen oder Zerrungen. Teilweise setzt man Majoran auch bei Erkältungskrankheiten als Tee ein.

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