Petersilie

Die Petersilie (in Österreich und Bayern auch „der Petersil“, in der Schweiz zuweilen „Peterli“) kommt wild wachsend am Mittelmeer und auf den Kanaren vor. Es ist eine zweijährige Pflanze.

Der Klassiker unter den Küchenkräutern

Neben dem Schnittlauch gehört die Petersilie zu den bei uns am häufigsten verwendeten Küchenkräutern, generell stellt sie ein Gewürz mit hoher Nutzungsrate dar. In unseren Breiten ist Petersilie als Suppengrün bekannt. Die kleineren Sorten mit den krausen Blättern werden meist in Salaten oder in typischen Fischsoßen verwendet. Üblich ist es auch, zu Dekorationszwecken auf angerichteten Speisen Petersilie zu verwenden. Das mag an der hübschen, am Rand gekringelten Blattform liegen. Dieser kommt allerdings nicht bei allen Sorten vor. Insgesamt sind die einzelnen Petersiliesorten recht unterschiedlich in ihrer Erscheinungsform sowohl in Größe als auch Blattbeschaffenheit.

Die genaue Herkunft der Petersilie und ihre Stammform sind nicht bekannt. Allerdings weiß man, dass sie dem antiken Griechenland als heilig galt und dort zum Flechten von Siegeskränzen verwendet wurde. Im Mittelalter hingegen galt sie wegen eines mit ihrer langen Keimzeit zusammen hängenden Aberglaubens als Unglückskraut.

Petersilie für Saucen und mehr

Zum Würzen von Speisen werden die reinen Blätter der Petersilie verwendet. Sie schmecken roh oder nur blanchiert am besten. Ihr sehr aromatischer Geschmack ist unverkennbar und wird aufgrund seiner starken Würze gerne als Grundlage für Brühen und Saucen verwendet und besonders in Frankreich beinahe jedem Kochtopf beigefügt.

In Westasiens Küche ist die Petersilie beinahe noch verbreiteter als bei uns. So würzt man in der Türkei beinahe jedes Gericht mit ihr, und in der libanesischen Küche sind auf ihr basierende Salate bekannt.

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