Rosmarin

Der Rosmarin ist ein Gewürzstrauch, immergrün und aus der Familie der Lippenblütler. Sein Name stammt aus dem Lateinischen und bedeutet frei übersetzt “Meerestau”. Dieser Name soll daher stammen, dass die Sträucher vermehrt an den Küsten des Mittelmeeres wachsen und sich der Morgentau auf ihnen sammelt.

Inder Antike galt das Kraut als göttliche Pflanze der Aphrodite, wurde somit zum Symbol der Liebe und als solches “Helferkraut” in Kräutermischungen zum Anregen der Liebessinne verwendet.

Rosmarin – starkes Aroma für Öl als Gewürz

Die Sträucher des Rosmarins können bis zu zwei Meter hoch und sehr buschig werden. Die Blätter sind schmal und dick, die gesamte Pflanze verströmt ein sehr würziges und starkes Aroma. Ursprünglich kam Rosmarin an Küstenregionen im wärmeren Europa wild vor, er wird aber bereits seit der Antike kultiviert und ist inzwischen weiter verbreitet. Nicht zuletzt wegen seiner zahlreichen Anwendungsbereiche im medizinischen bereich ist die Pflanze so bekannt. Das Öl des Busches wirkt antibakteriell und sogar gegen Schimmelpilze. Allerdings unterscheiden sich die Inhaltsstoffe der Öle je nach Standort der Pflanze teilweise in ihrer Gänze voneinander. Zwecks der Ölgewinnung wird Rosmarin in Spanien, Frankreich, Nordafrika und dem Balkan angebaut.

Auch als Badezusatz wertvoll

Als Badezusatz oder hochkonzentriert in Salben verwendet lindert das Kraut rheumatische Beschwerden, wirkt sich stärkend auf den Kreislauf aus und lindert Zerrungen. Das Konzentrat kann auch als Teezusatz getrunken oder auf einem Stück Zucker zu sich genommen werden.

In Gewürzmischungen verträgt sich Rosmarin besonders gut mit Salbei und anderen mediterranen Gewürzen und Kräutern. Aus den Blüten wird der wohlschmeckende Rosmarinhonig gewonnen, welcher aufgrund seines starken Aromas gerne mit milderen Honigsorten gemischt wird.

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