Thymian

Der Thymian ist eines der beliebtesten Kräuter in unseren Haushlalten nicht zuletzt auf Pizza, in Pastasoßen, Salaten oder in mediterranen Würz-Mischungen. Der wild anmutende, meist nicht einmal kniehohe Strauch lässt sich optimal im eigenen Garten oder als Balkonpflanze ziehen. Er ist sehr robust und in den handelsüblichen Sorten meist winterhart. Die bei uns in Europa verwendete Art des Thymians ist sowohl Gewürz- als auch Heilpflanze.

Thymian das Gewürz

Als Gewürz ergänzt Thymian optimal Kräutermischungen mit Basilikum, Oregano, Rosmarin und Salbei. Er hat einen scharfen, würzigen, im Nachgang minzigen Geschmack. Besonders wegen Letzterem wird das Kraut darum auch als Heilmittel bei Atemwegserkrankungen eingesetzt.

Thymiantee für die Atemwege

Ein Thymiantee beispielsweise hilft bei ersten Anzeichen von Husten- und Bronchialerkrankungen und wirkt sowohl entzündungshemmend als auch beruhigend. Bereits in der Antike setzte man Thymian geräuchert und getrunken zur Anregung des Geistes, und im Mittelalter bei Asthma und anderen Erkrankungen der Atemwege zur Heilung ein. Da die Pflanze in kaum einem Gewürzregal fehlt, ist sie somit ein guter erster Helfer.

Wer sich den vielseitigen Kräuterbusch in das eigene Beet holen möchte, kann in beinahe jeder Pflanzenabteilung bereits vorgezüchtete Exemplare erwerben. Natürlich lassen sich alternativ eigene Pflanzen aussäen, was allerdings entsprechende Wachstumszeit und Pflege beansprucht.

Im Mittelmeerraum heimisch

Ursprünglich stammt der Thymian aus Afrika, Europa und Asien. Heute zentriert sich seine Artenvielfalt auf den Mittelmeerraum. Der Strauch hat es gern hell und trocken. Ihm reichen nährstoffarme, sandige Böden, weshalb man ihn an Wegrändern, auf trockenen Wiesenflächen und auf Mauern vereinzelt findet. Leicht erkennt man ihn dort an den struppigen Ästen mit kurzen, fest en und flachen Blättern und ihrem scharfen, würzigen Geruch.

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